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Fotoparade – meine schönsten Fotos im zweiten Halbjahr 2018

Sonnenuntergang vor Sylt

„Norddeutschland ist schön, spannend, abwechslungsreich …!“ Das erzähle ich jedem, der es hören will. Aber ein Bild sagt ja mehr als tausend Worte, deshalb kommen jetzt ein paar Beweisfotos.

Mit ihnen nehme ich an der #fopanet Fotoparade teil, die zwei Mal im Jahr eine riesige Auswahl an tollen Fotos versammelt. Michael von www.erkunde-die-welt.de gibt immer Kategorien vor, an denen man sich als Teilnehmer orientieren (es aber auch lassen) kann.

Abstrakt: die Shanghaibrücke in Hamburg von unten

Für die Rubrik „Abstrakt“ habe ich ein Foto aus der Hafencity ausgewählt. Dies hier ist die Unterseite der Shanghaibrücke, unter der man hindurchgeht, wenn man den Fußweg vom Dar-es-Salam-Platz zum Ericushaus nimmt. Dieser Weg trägt den ziemlich hochtrabenden Namen „Elbtorpromenade“ und bietet ganz nette Ausblicke auf die Rückseite des Maritimen Museums – viel mehr aber auch nicht. Ich fand vor allem das Wechselspiel aus den gebogenen horizontalen Linien der Stahlträger und den vertikalen Linien aus der Spundwand und der Straßenunterseite sehr spannend. Als ich das Foto aufnahm, war gerade Ebbe und der Wasserstand im sehr niedrig, deshalb ist die Spundwand gut zu erkennen.

Die Shanhaibrücke in der Hafencity Hamburg von unten
Die Shanhaibrücke in der Hafencity von unten

Schönstes Foto: Sonnenuntergang vor Sylt

Es gibt ja nichts Langweiligeres als einen Sonnenuntergang, heißt es. Und trotzdem treffen sich jeden Abend Menschen an Aussichtspunkten, um das Schauspiel am Himmel zu beobachten. Mein Foto ist im November in Westerland auf Sylt entstanden. Es ist bestimmt nicht das innovativste und beste Foto der Welt, aber ich liebe die sanften Farben und die ruhige Stimmung, die es wiederspiegelt. Und es ist nebenbei eine schöne Erinnerung an einen wundervollen Kurzurlaub auf „unserer Insel gleich nebenan“ und damit mein ganz persönliches schönstes Foto des Jahres.

Sonnenuntergang vor Sylt
Sonnenuntergang vor Sylt

Krasse Sache: eine Radtour durch den Hamburger Hafen

Mit dem Fahrrad durch den Hamburger Hafen? Durch ein hoch technisiertes Gelände vorbei an Autobahnzubringern, Bahnstrecken und Industriegeländen? Das geht? Und das soll Spaß machen? Ja, wenn man weiß, wann und wo lang man radeln kann! An den Wochenenden, wenn die Brummis auf den Parkplätzen stehen, lässt sich dieses riesige, spannende Gebiet sehr bequem und auch sicher erkunden und bietet dabei tiefe Einblicke in die Hafenwirtschaft. Leider hatte ich an diesem Tag mein Stativ nicht dabei, deshalb ist das Foto etwas unscharf. Dennoch: krasse Sache – so ein Containerterminal.

Containerterminal Altenwerder im Hamburger Hafen
Containerterminal Altenwerder im Hamburger Hafen

Tierisch: Schweine im Glück

So muss das sein: eine Sau mit ihren Ferkeln in einem großen Koben, mit der Möglichkeit, sich zu suhlen und in der Erde zu wühlen, und mit einem Stall als Rückzugsmöglichkeit. Das waren sehr entspannte Tiere, die ich da in den Vierlanden vor die Kamera bekam. Schwein gehabt, du liebe Sau!

Schweinekoben mit Sau und Ferkel
Schweinekoben mit Sau und Ferkel

Landschaft: Wunderschöne Elbe

Und noch ein Foto aus den Vierlanden: eine Aufnahme der Elbe kurz hinter Kirchwerder. Das ist für mich eine typisch norddeutsche Landschaft: flach, grün, mit viel Wasser und darüber ein unendlich weiter, blauer, wolkenbetupfter Himmel. Ich könnte stundenlang auf dem Deich sitzen und einfach nur in die Landschaft gucken.

Die Elbe vor Kirchwerder in den Vierlanden
Die Elbe vor Kirchwerder in den Vierlanden

Bunt: Schräge Sitzmöbel

Statt rot – bunt! Diese Sessel sind aus Müllcontainern geformt und stehen vor dem Besucherzentrum der Stadtreinigung am Energieberg Georgswerder. Ein Besuch lohnt unbedingt, denn dort wird nicht nur über die (ziemlich gruselige) Geschichte des Energiebergs informiert, sondern auch über moderne Methoden der Abfallwirtschaft.

Sitzmöbel am Energieberg Georgswerder
Sitzmöbel am Energieberg Georgswerder

Aussicht vom Bamberger Domplatz

Für das letzte Foto muss ich ein wenig schummeln: Ich habe es nicht in Norddeutschland aufgenommen, sondern in Bamberg. Im September besuchte ich nach langer Zeit mal wieder meine alte Studienstadt und schlenderte mit der Kamera durch die Barockkulisse. Und war begeistert, wie schön die Stadt ist – das hatte ich nach den vielen Jahren, die ich dort gelebt hatte, zum Schluss gar nicht mehr wahrgenommen. Das Foto ist vom Domplatz aus aufgenommen.

Bamberg, Domplatz
Bamberg, Domplatz

Noch mehr und vor allem viel bessere Fotos aus Norddeutschland zeigt Burkhard auf seinem Blog www.pixelwo.de

Sabine von www.ferngeweht.de zeigt ein Bild von sich mit ihrem frisch angetrauten Ehemann. Für mich eines des schönsten Bilder des letzten halben Jahres. Glückwunsch, liebe Sabine!

Barbara von www.tief-im-allgaeu.de ist auch immer dabei und hat mich auf die Fotoparade aufmerksam gemacht. Vielen Dank dafür!

Und ein besonderes Dankeschön an Michael von www.erkunde-die-welt.de für die Fotoparade 2018/2 und all die Arbeit, die er da hineinsteckt.

Übrigens: Wer mehr über die Hafencity (Ost), die Radtour durch den Hamburger Hafen, den Energieberg und die Vierlande erfahren will, dem sei mein Reiseführer „Hamburg abseits der Pfade“ (*externer Link zur Buchhandlung meines Vertrauens) empfohlen. Darin stelle ich diese und viele weitere, eher abgelegene Ecken der Hansestadt vor.

6 Kommentare zu “Fotoparade – meine schönsten Fotos im zweiten Halbjahr 2018

  1. Ha, die Sitzmöbel habe ich gleich erkannt! Das war ein toller Tag in Wilhelmsburg. Die Schweine gefallen mir auch, die sind so schön pelzig 🙂

    • Cordula Natusch

      Ja, nicht? Ich habe ungefähr 10 Minuten lang versucht, die Schweine so zu fotografieren, dass sie alle zu mir hochschauten. Keine Chance. Letztlich war ich froh, dass sie wenigstens alle mal in einer Ecke standen ;o)

      Das nächste Mal, wenn Ihr in Hamburg seid, radeln wir durch den Hafen, entweder durch den Hamburger oder den Harburger Hafen. Beide völlig unterschiedlich, aber total spannend.

      Liebe Grüße
      Cordula

  2. Sabine von Ferngeweht

    Oh, wie nett von Dir, mich zu erwähnen! Und danke für die Glückwünsche 🙂 Liebe Grüße, Sabine

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